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Sammlung „Ehrenlegion“

Sammlung „Ehrenlegion“

Version vom 10. Januar 2023, 10:03 Uhr von
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PCZA017_FrenchDDArc.png Seit mehr als hundert Jahren sind an den Geschütztürmen und Aufbauten der Schiffe in der französischen Marine Tafeln mit der Inschrift „Ehre, Vaterland, Tapferkeit, Disziplin“ zu sehen. Dieses Motto der Marine der Republik wurde durch die Vereinigung der Mottos von zwei der ältesten militärischen Auszeichnungen des Landes geprägt: dem Verdienstorden „Ehrenlegion“ und der „Militärmedaille“.

Zu Ehren der großen Geschichte der französischen Marine sowie ihrer bemerkenswerten Schiffe und bedeutenden Auszeichnungen führen wir die neue Sammlung „Ehrenlegion“ ein.

Die Sammlung „Ehrenlegion“ besteht aus 16 Gegenständen, die sich auf vier Abschnitte verteilen. Der Wechselkurs für Duplikate dieser Sammlung ist 5:1.

Die Elemente der Sammlung sind aus ContainernEhrenlegion“ erhältlich. Weitere Elemente dieser Sammlung sind dann auch über ein Abonnement verfügbar.

Sammlung

Schiffe

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Enseigne Gabolde

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hat die französische Schiffbauindustrie alles daran gesetzt, so viele Schlachtschiffe und Kreuzer wie nur möglich für die Marine zu bauen. Deshalb trat die Marine der Republik praktisch ohne leichte Schiffe in den Ersten Weltkrieg ein. Die einzigen verfügbaren Zerstörer waren zu schwach und zu wenige.

Zu den größten französischen Zerstörern, die erst nach Kriegsbeginn in Dienst gestellt wurden, gehörten die Schiffe der Enseigne-Roux-Klasse. Ihre einzige Bewaffnung bestand aus mehreren 100- und 65-mm-Geschützen sowie zwei einrohrigen Torpedowerfern. Das dritte Schiff in dieser Reihe war die Enseigne Gabolde, die auf Grundlage der Erfahrungen aus dem Krieg mit einem veränderten Design erst 1923 fertiggestellt wurde. Der Zerstörer erwies sich seinen einstigen Schwesterschiffen gegenüber als deutlich überlegen. Aus den Hauptbatteriegeschützen der Enseigne Gabolde wurden Mehrzweckgeschütze mit drei 100-mm-Kanonen. Eine weitere Änderung war die Ausstattung dieses Zerstörers mit zweirohrigen Torpedowerfern. Das Schiff wurde nach dem Linienschiff-Fähnrich Jean Gabolde benannt, der 1911 durch eine Explosion starb, die das Schlachtschiff Liberté zerstört hat.
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Bourrasque

Die zwischen 1922 und 1923 auf Kiel gelegten 6 Großzerstörer der Jaguar-Klasse und 12 Zerstörer der Bourrasque-Klasse waren für die Entwicklung der Torpedoboot-Schiffe in der französischen Marine ein großer Sprung nach vorne. Selbst die relativ kleinen „Bourrasques“ waren fast doppelt so groß wie ihre Vorgängerinnen aus der Vorkriegszeit. Der Einsatz von 130-mm-Geschützen in der Serienfertigung von Zerstörern in den 1920er Jahren war ebenfalls eine ungewöhnliche Lösung. Die 12 Schiffe wurden nach verschiedenen Windformen und Wettererscheinungen benannt, wie etwa Cyclone (Zyklon), Ouragan (Hurrikan) oder Tornade (Tornado). Im Französischen und einigen anderen Sprachen wird mit dem Begriff „bourrasque“ ein kalter Windstoß bezeichnet, dem meist durch Regen, Hagel oder Schnee verstärkt wird.

Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs waren die Zerstörer der Bourrasque-Klasse zwar relativ veraltet aber immer noch vielerorts im Einsatz. Vier Zerstörer wurden bei der Verteidigung der Nordküste Frankreichs von Mai bis Juni 1940 versenkt, darunter die Siroco, sowie das Typschiff Bourrasque, das vor der Küste von Dünkirchen verloren ging. Während der Landung der Alliierten in Nordafrika im November 1942 sanken drei weitere Schiffe. Nach kurzer Dienstzeit in der italienischen Marine trat der Zerstörer Trombe, der zuvor schon einen Wassereinbruch in Toulon überstanden hatte, im Jahr 1945 den Gefechten gegen deutsche Schiffe im Mittelmeer bei.
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Guépard

Als Weiterentwicklung der Großzerstörer der Jaguar-Klasse aus der Nachkriegszeit wurden von 1929 bis 1931 sechs Schiffe der Guépard-Klasse in Dienst gestellt. Mit ihren 139-mm-Geschützen waren sie perfekt auf das Konzept dieser Schiffe als „Zerstörerjäger“ eingestellt. Dazu muss aber auch gesagt werden, dass eine Begegnung mit den „Guépards“ selbst für die leicht gepanzerten, italienischen leichten Kreuzer, die in den 1920er und frühen 1930er Jahren gebaut wurden, zu einem gefährlichen Abenteuer werden konnte.

Den Großzerstörern der Guépard-Klasse folgten zwei weitere Reihen von Schiffen mit ähnlichen Eigenschaften, nämlich die Schiffe der Aigle-Klasse und der Vauquelin-Klasse, welche das schnittige Vier-Schornsteine-Design ihres Prototypen beibehielten. Alle „Guépards“ wurden auf verschiedenen Schauplätzen des Zweiten Weltkriegs eingesetzt: in der Nordsee, im Mittelmeer und vor der afrikanischen Atlantikküste. Einer von ihnen ging im Mai 1940 während des Norwegenfeldzugs unter, der Rest versenkte sich im November 1942 in Toulon selbst, um nicht den Nazis in die Hände zu fallen.
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Le Fantasque

1936 wurden sechs Großzerstörer der Le Fantasque-Klasse (Französisch für „eigenwillig“) in Dienst gestellt. Diese großen, gut bewaffneten und extrem schnellen Schiffe konnten jeden gegnerischen Zerstörer einholen und auf den Grund des tiefblauen Meeres schicken. Die „Le Fantasque“ waren gefährliche französische „contre-torpilleurs“, weil sie anders als die „Zerstörerflottillenführer“ anderer Länder für Einsätze in Formationen konzipiert waren – etwa in Verbänden aus sechs Schiffen oder Divisionen aus je drei Schiffen.

In der Frühphase des Zweiten Weltkriegs wurden die Großzerstörer der Le Fantasque-Klasse zur Jagd auf deutsche Handelsstörer und Blockadebrecher im Atlantik vor der Küste Afrikas eingesetzt. Nach dem Sommer 1940 war die Le Triomphant unter dem Kommando von Philippe Auboyneau das kampfkräftigste einsatzfähige Großkampfschiff der Freien Französischen Seestreitkräfte. Sie war für lange Zeit das wahrscheinlich einzige Kriegsschiff im Pazifik, das unter der Trikolore der Republik fuhr. 1943 wurden die Schiffe der Le Fantasque-Klasse, die noch im Dienst waren, neu klassifiziert als „leichte Kreuzer“. Die Schiffe Le Fantasque, Le Terrible und Le Malin wurden der gleichen Division zugewiesen und bis Kriegsende im Mittelmeer eingesetzt, wo sie deutsche leichte Schiffe und Boote zerstörten.

Belohnung für die abgeschlossene Teilsammlung

Belohnung Name Anmerkung
Reward_unlock_camo_battleship.png Tarnfarbschema Alternatives Farbschema für Tarnungen aller Frankreich französischen Schlachtschiffe

Orden der Ehrenlegion

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Großkreuz

Das Großkreuz, die höchste Stufe der Nationalorden der Ehrenlegion, wurde mehrere Jahre nach der Einführung des Ordens selbst 1805 von Napoleon Bonaparte eingeführt. Ursprünglich wurde es als „großes Abzeichen“, „großes Band“ oder „großer Adler“ bezeichnet. Letzteres entstammt dem Umstand, dass zu Zeiten Napoleons ein kaiserlicher Adler über dem Stern des Ordens dargestellt war. Mit der Gründung der Dritten Republik 1870 nahm das Profil von Marianne, das Symbol der Republik, seinen Platz auf der Vorderseite aller Abzeichen der Ehrenlegion ein.

Neben dem goldenen Stern auf der rechten Brust muss eine Person, die mit der höchsten Ordensstufe ausgezeichnet wird, das Großkreuz an einer breiten roten Schärpe über der rechten Schulter tragen. Die Rückseite des Kreuzes zeigt das Motto des Ordens: Ehre und Vaterland (Französisch: „Honneur et Patrie“).
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Großoffizier

Der Wichtigkeit nach ist die nächste Ordensstufe der Ehrenlegion gleich nach der höchsten Stufe („Großkreuz“) die Stufe Großoffizier (Französisch: „Grand officier“). Das Großoffizierabzeichen besteht aus einem großen silbernen Stern, der auf der rechten Brust getragen wird, und dem Ordenskreuz, das auf der linken Brust und von einem roten Seidenband mit Rosette getragen wird. Im Zentrum von Stern und Kreuz ist ein rundes Medallion. Es zeigt ein Profil von Marianne aus der Zeit der Dritten Republik sowie die Inschrift „République française“ (Republik Frankreich). 1946, nach Endes des Zweiten Weltkriegs, wurde die Vierte Republik ausgerufen, und das Gründungsjahr der Dritten Republik (1870) verschwand von den Abzeichen des Ordens.

Zu den berühmten Seefahrern auf der Liste der „Großoffiziere“ der Ehrenlegion zählen u. a. Admiral Amedey Courbet, einer der Helden des Chinesisch-Französischen Krieges von 1884–1885 und Vizeadmiral Émile Muselier, der erste Kommandeur der Freien Französischen Seestreitkräfte. 1940 schlug Muselier vor, das Lothringerkreuz als Symbol des nie endenden Kampfes der Franzosen gegen die Nazis zu übernehmen.
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Kommandeur

Im Jahr 1816 nahm die Ordensfamilie der Ehrenlegion die Form an, die sie bis zum heutigen Tag bewahrt hat. Die unterste Stufe ist der „Ritter“. Ihm folgen der „Offizier“, der „Kommandeur“, der „Großoffizier“ und das „Großkreuz“. Jede dieser Stufen gewährt das Recht zum Tragen einer bestimmten Form des Ordensabzeichens mit fünf gespaltenen Strahlen, eingefasst in weiße Emaille. Das Abzeichen des „Kommandeurs“ ist etwas größer als die anderen, aber noch kleiner als das Großkreuz. Es wird an einem roten Halsband getragen.

Durch die Geschichte des Ordens hindurch gehörten die meisten Träger dem Militär an. Da es, abgesehen von wenigen Ausnahmen, nicht möglich ist, die Juniorstufe des Ordens zu überspringen, um bis zum höchsten zu gelangen, könnte ein Marineoffizier erst die Stufe „Kommandeur“ der Ehrenlegion erhalten, auch wenn er bereits den Rang eines Admirals innehat. Einer der berühmtesten zivilen Träger der Stufe „Kommandeur“ war der herausragende Schiffskonstrukteur Émile Bertin, dessen Einfluss auf das Aussehen von Kreuzern als Schiffstyp zum Ende des 19. Jahrhunderts nicht zu unterschätzen ist. Seine Entwürfe wurden durch Dutzende von gebauten Schiffen zum Leben erweckt, die nicht nur für die französische, sondern auch für die japanische Marine konzipiert waren (in den frühen Jahren der Entwicklung).
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Ritter

Während der Großen Französischen Revolution am Ende des 18. Jahrhunderts wurden alle zu dieser Zeit existierenden Auszeichnungen und Orden abgeschafft. Aber die junge Republik führte ständig Kriege und ihre Streitkräfte benötigten ein Auszeichnungssystem zur Aufrechterhaltung der Kampfmoral. Auf eine Initiative von Napoleon Bonaparte hin wurden 1802 die Orden der Ehrenlegion eingeführt. Sie orientierten sich an den Ritterorden der Vergangenheit und waren ursprünglich als Assoziierung mit den besten und ehrenwertesten Bürgern gedacht.

Der Orden hatte vier (später fünf) Abstufungen. Die unterste Stufe wurde zunächst „Legionär“ genannt. Im Jahr 1808 erhielt die Stufe ihre heutige Bezeichnung „Ritter“ (Französisch: „Chevalier“). Das äußere Erscheinungsbild der Ordensabzeichen durchlief im Verlauf der Geschichte mehrere Änderungen. Nur das Hauptelement wurde nie verändert: Ein fünfarmiges „Malteserkreuz“, das dem Orden der Ehrenlegion sein charakteristisches, leicht zu erkennendes Aussehen verleiht.

Belohnung für die abgeschlossene Teilsammlung

Belohnung Name Anmerkung
Reward_unlock_camo_cruiser.png Tarnfarbschema Alternatives Farbschema für Tarnungen aller Frankreich französischen Kreuzer

Militärische Auszeichnungen Frankreichs

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Orden der Befreiung

Der Orden der Befreiung (Französisch: „Ordre de la Libération“) war der zweithöchste Orden der Republik Frankreich. Er wurde im November 1940 von General de Gaulle eingeführt, der das Freie Frankreich anführte. Die Vorderseite der Ordensmedaille zeigt ein Kurzschwert und ein Lothringerkreuz, das Symbol der Widerstandskämpfer. Die Rückseite zeigt eine Reliefinschrift mit dem Motto des Widerstands: Patriam Servando Victoriam Tulit („Der Dienst am Vaterland verhalf ihr/ihm zum Sieg“).

Der Orden wurde Angehörigen des Militärs und der Zivilbevölkerung, einschließlich Ausländern, für außergewöhnlich verdienstvolle Taten zur Befreiung Frankreichs verliehen. Das Statut der Verleihung beinhaltete Merkmale, die typisch für die alten Ritterorden waren, und de Gaulle hielt die Empfänger des Ordens, die Mitstreiter für die Befreiung (Französisch: „Compagnons de la Libération“) für neue „Kreuzritter“. Im Jahr 1946 wurde die Vergabe des Ordens eingestellt, weil „das Ziel des Widerstands erreicht wurde“. Später gab es dennoch besondere Ausnahmen, als der Orden noch zweimal verliehen wurde: zu Ehren Winston Churchills und des Britischen Monarchen George VI. Insgesamt gab es etwas mehr als tausend Träger des Ordens, einschließlich posthumer Verleihungen. Unter ihnen war auch Admiral Philippe Auboyneau, einer der Anführer der Freien Französischen Seestreitkräfte.
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Militärmedaille

Die 1852 gestiftete Militärmedaille (Französisch: „Médaille militaire“) ist eine der höchsten militärischen Auszeichnungen Frankreichs. Die Vorderseite zeigt seit 1870 das Profil von Marianne, die als Personifizierung der Republik Frankreich gilt. Die Rückseite ist in allen Varianten gleich und trägt die Inschrift „Tapferkeit und Disziplin“ (Französisch: „Valeur et Displine“).

Die Medaille wird an Militärangehörige verliehen, die keine Offiziere sind und die sich durch Tapferkeit im Kampf ausgezeichnet haben. Dieser Medaille übergeordnet ist nur noch die Ehrenlegion. In besonderen Ausnahmefällen kann sie auch Generälen und Admiralen verliehen werden, die als Befehlshaber überragende Führungskräfte bewiesen haben. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Militärmedaille Admiral Georges Thierry d’Argenlieu verliehen, einer der wichtigsten Persönlichkeiten der Freien Französischen Seestreitkräfte, der an mehreren Schlachten persönlich teilgenommen hatte.
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Kriegskreuz 1914–1918

Kurz nach Beginn des Ersten Weltkriegs wurde in den militärischen Kreisen Frankreichs der Vorschlag zur Stiftung einer neuen Auszeichnung laut. Die Orden der Ehrenlegion und die Militärmedaille wurden relativ selten verliehen, aber die Kampfhandlungen in dieser Zeit intensivierten sich immer mehr. Die tapferen Verdienste Tausender Offiziere, Soldaten und Matrosen mussten irgendwie gewürdigt werden. Auf Basis dieses Vorschlag wurde im April 1915 das Kriegskreuz (Französisch: „Croix de guerre“) eingeführt.

Die Auszeichnung wurde sowohl Militärangehörigen als auch Zivilisten verliehen, deren Tapferkeit zu Kriegszeiten in offiziellen Berichten festgehalten wurde. Dabei wurde je nach militärischer Ebene, von der der Bericht stammte (Division, Staffel, Flotte), ein besonderes Zeichen in Form eines fünfzackigen Sterns oder eines Palmenzweigs aus einem bestimmten Metall am Ordensband angebracht. Der Platz für nachfolgende Bandelemente für zusätzliche berichtenswerte Taten ist jedoch limitiert, weil sie an das ursprüngliche Band des Abzeichens angebracht werden müssen. Deswegen hatte Vizeadmiral Émile Guépratte, der dreimal in Berichten des Marinekommandanten erwähnt wurde, drei Palmenzweige auf seinem Kriegskeuz.
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Kriegsgedenkmedaille 1939–1945

Die Kriegsgedenkmedaille 1939–1945 (Französisch: „Médaille commémorative de la guerre 1939–1945“) ist eine 1946 in Frankreich gestiftete Gedenkmedaille, die allen Soldaten verliehen wurde, die im Namen Frankreichs oder einer französischen Regierung in einem Kriegszustand mit den Achsenmächten gedient haben. Dazu gehören auch die Mitglieder des französischen Widerstands. Die Medaille wurde in Bronze geprägt. Die Vorderseite zeigt das Relief eines Hahnes vor einem Lothringerkreuz, dem Symbol des Freien Frankreichs, der seine Flügel ausgebreitet hat und auf einer zerbrochenen Kette steht.

Die Medaille hängt an einem seidenen Moiré-Band mit einer senkrechten Reihe aus dem Buchstaben „V“, die den Sieg im Krieg bezeichnen. Am Band können besondere Klammern zur Kennzeichnung bestimmter Einsatzgebiete oder militärischer Unternehmen des Trägers angebracht sein. Soldaten des Widerstands sowie jene, die an der Befreiung von Korsika und am Frankreichfeldzug zwischen 1943 und 1945 beteiligt waren, tragen eine Klammer mit der Inschrift „Befreiung“ (Französisch: „Libération“).

Belohnung für die abgeschlossene Teilsammlung

Belohnung Name Anmerkung
Zweite Flagge Schlachtschiff Zweite Flagge Eine zweite Flagge auf allen Frankreich französischen Schlachtschiffen

Abzeichen

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Le Terrible

Der Großzerstörer Le Terrible lief im November 1933 in Caen (ein Departement von Calvados in der Normandie) vom Stapel. Während der Testfahrten überschritten alle ihre Schwesterschiffe aus der Le-Fantasque-Klasse die Geschwindigkeit von 40 Knoten. In diesem Wettrennen siegte jedoch die Le Terrible mit 45 Knoten – ein ungebrochener Geschwindigkeitsrekord für ein großes Oberflächenschiff. Gemäß einer Tradition in den französischen Streitkräften besorgt sich jeder, der auf einem Schiff nach seiner Indienststellung dient, Abzeichen mit dem Schiffswappen. Das Wappen der Le Terrible zeigt eine schwarze Kobra, die den Buchstaben „T“ umschlingt.

Im Zweiten Weltkrieg hatte die Le Terrible eine lange Einsatzliste. Im Herbst 1939 war sie an der Jagd auf deutsche Handelsstörer im Atlantik beteiligt, wo sie den Blockadebrecher Santa Fe abfing und versenkte. Nach Umbauten in den Vereinigten Staaten 1943 agierte die Le Terrible vor der Küste Italiens und nahm an der Befreiung von Korsika teil, unterstützte die Landungen in Südfrankreich und bekämpfte Feindschiffe in der Adria.
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Mogador

Die Mogador und die Volta gehörten zu den besten und stärksten Vertreterinnen des französischen Schiffstyps Großzerstörer. Allein aufgrund ihrer Abmessungen (mehr als 137 m lang) und Feuerkraft (acht 139-mm-Geschütze) lagen die Schiffe dieses Typs näher an leichten Kreuzern, wobei sie jedoch deutlich schneller als diese waren. Die Mogador, das nach der marokkanischen Hafenstadt benannte Typschiff, wurde im Juni 1938 in Dienst gestellt. Die im 18. Jahrhundert in der Stadt Mogador errichteten Verteidigungsanlagen dienten als Vorlage für das Wappen des Schiffs.

Die Mogador und die Volta waren für Einsätze an der Seite von schnellen Schlachtschiffen der Dunkerque-Klasse konzipiert, die sie zu Beginn des Zweiten Weltkriegs als Teil des Überfallkommandos (Französisch: „Force de raid“) begleiteten. Bis kurz vor dem Fall Frankreichs leisteten beide Schiffe aktiven Dienst im Atlantik, in der Nordsee und im Mittelmeer. Im Juli 1940, nach der Einrichtung des Vichy-Regimes in Frankreich, griff die britische Flotte die Schiffe in ihrer Basis bei Mers-el-Kébir an. Bei dem Angriff wurde die Mogador von einer britischen 381-mm-Granate getroffen und erlitt schwere Schäden, die sie für eine Zeit lang außer Gefecht setzten. Im November 1942 versenkte die Mannschaft der Mogador das Schiff im Hafen von Toulon selbst, um es nicht den Deutschen in die Hände fallen zu lassen.
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Vauquelin

Der französische Marineoffizier Jean Vauquelin hat sich im Verlauf der Gefechte während des Siebenjährigen Krieges (1756–1763) gegen die Engländer vor der Küste Kanadas einen Namen gemacht. Im Juni 1758 konnte er die Blockade von Louisbourg durch die Royal Navy zweimal erfolgreich umgehen. Diese Großtaten wurden in der Folgezeit von Franzosen und Briten gleichermaßen anerkannt. Im Mai 1760 war er Befehlshaber auf einer kleinen Fregatte und eskortierte eine Flotte von Transportschiffen. Dabei wurde er von einem britischen Verband verfolgt, der von dem Linienschiff Vanguard mit 74 Kanonen angeführt wurde. Im Verlauf der darauffolgenden zweistündigen, ritterlich geführten Schlacht verschoss die Fregatte ihre gesamte Munition. Das Schiff war praktisch niedergebrannt, als sein widerspenstiger Kapitän gefangen genommen wurde. Aufgrund seiner Tapferkeit und Entschlossenheit ließen die Briten Vauquelin jedoch schon bald wieder frei und er wurde zunächst für Frankreich und später auch für das französischsprachige Kanada zu einem Nationalhelden.

Im September 1932 wurde im nordfranzösischen Dünkirchen ein Großzerstörer mit dem Namen „Vauquelin“ vom Stapel gelassen. Das Wappen des Schiffs basiert auf dem Wappen der kanadischen Provinz Quebec, wo Jean Vauquelin seine Spuren in der Geschichte hinterlassen hat.
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Kléber

Im Jahr 1939 begannen in Frankreich die Arbeiten am Entwurf von „3000-Tonnen-Scout-Schiffen“, die auf dem Konzept der Großzerstörer aus der Mogador-Klasse aufbauten. Der Entwurf sah den Bau von vier dieser Schiffe vor, die sich der Mogador und der Volta anschließen sollten, um so einen kompletten Verband aus sechs Schiffen zu bilden. Nach dem Ausbruch des Kriegs mit Deutschland wurden die neuen Großzerstörer nach den Generälen der Großen Französischen Revolution benannt, die in den Kämpfen gegen die Deutschen und Österreicher Ruhm erlangten: Kléber, Marceau, Hoche und Desaix.

Alle vier – Jean-Baptiste Kléber, François Séverin Marceau, Lazare Hoche und Louis Charles Antoine Desaix – kannten einander durch Schlachten, in denen sie mehrere Male Seite an Seite gekämpft hatten. Marceau wurde 1796 in einer Schlacht gegen die Österreicher tödlich verwundet. Hoche, ein guter Freund von ihm, starb ein Jahr später. Am 14. Juni 1800, am selben Tag, an dem in Italien Schlacht bei Marengo eine österreichische Kugel General Desaix niederstreckte, wurde Kléber als Oberbefehlshaber der ägyptischen Armee in Kairo ermordet. Im April 1940, nach knapp 140 Jahren, erhielten die Schiffswerften in Dünkirchen, Nantes und Lorient den Auftrag zum Bau der vier Schiffe, deren Seiten mit den Namen der glorreichen Kommandeure geschmückt werden sollten.

Belohnung für die abgeschlossene Teilsammlung

Belohnung Name Anmerkung
Zweite Flagge Kreuzer Zweite Flagge Eine zweite Flagge auf allen Frankreich französischen Kreuzern

Belohnung für die komplette Sammlung

Belohnung Name Anmerkung
Zweite Flagge Zerstörer Zweite Flagge Eine zweite Flagge auf allen Frankreich französischen Zerstörern
Reward_unlock_camo_destroyer.png Tarnfarbschema Alternatives Farbschema für Tarnungen aller Frankreich französischen Zerstörer
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