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Schiffe aus Frankreich

Schiffe aus Frankreich

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Aktuelle Version vom 12. September 2019, 10:50 Uhr

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„Ehre, Heimatland, Tapferkeit, Disziplin.“ Das sind auch heute noch die vier Prinzipien, die die Marine Nationale - oder „La Royale“ - als eine der ältesten Marinen der Welt definieren. Die Marine Nationale war maßgeblich am Aufbau des französischen Kolonialreiches beteiligt und führte zu fast dauerhaften Konflikten mit ihren europäischen Nachbarn, insbesondere mit der Royal Navy. Obwohl sie in ihrer Größe von der britischen Marine übertroffen wurde, hatte die gut ausgebildete und gut ausgerüstete Marine Nationale immer noch einen beachtlichen Einfluss auf das Weltgeschehen und die Marinestrategie, da sie tief in den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg im 18. Jahrhundert verwickelt war. Außerdem war die Marine Nationale an der Modernisierung der japanischen Flotte im 19. Jahrhundert und im 20.Jahrhundert an den Verhandlungen der Marineverträge nach dem 1. Weltkrieg beteiligt. Des Weiteren entwickelte die französische Marine die Jeune École Marinetheorie. Ihre Schiffsentwickler und Ingenieure zählten zu den besten der Welt, sie entwickelten unter anderem die Le Fantasque-Zerstörerklasse, welche bis heute die schnellsten der Welt sind. Während die Franzosen der Marinefliegerei nur wenig Beachtung schenkten, lag ihr Fokus auf Schlachtschiffen, insbesondere auf schnellen Schlachtschiffen, zu welchen die Dunkerque sowie die Richelieu-Klasse gehörten, welche von manchen als erfolgreichste Konzepte angesehen wurden, die unter den Limitierungen des Washingtoner Flottenabkommens entwickelt wurden.


Weitgehend verschont von den massiven Kürzungen des Militärhaushalts, die durch den Versailler Vertrag in der Zwischenkriegszeit bedingt wurden, beteiligte sich die Marine Nationale zu Beginn des Zweiten Weltkriegs an der Schlacht im Atlantik, der Operation Weserübung und der Operation Dynamo. Die Unterzeichnung des Waffenstillstands vom 22. Juni 1940 mit Deutschland bedeutete jedoch, dass alle Operationen mit den Alliierten unter dem neuen Satellitenstaat unter der Regierung des Vichy-Regimes ausgesetzt werden mussten, mit Ausnahme derjenigen, die sich den freien französischen Marinestreitkräften anschließen konnten. Während Frankreich aufgrund des Waffenstillstands offiziell neutral war, wollten die Briten nicht riskieren, dass die mächtigsten Schiffe der Marine Nationale in die Hände des Feindes fallen würden. Die königliche Marine wurde angewiesen, die Operation Catapult, einen Angriff auf die französischen Marinestreitkräfte, die am 3. Juli 1940 in Mers-el-Kébir, Algerien, vor Anker lagen, auszuführen, was die Beziehungen zwischen den zwei Mächten stark einschränkte. Dennoch, anstatt sich von den Deutschen als Teil des Unternehmens Anton gefangennehmen zu lassen, versenkten französische Seeleute am 27. November 1942 den Rest ihrer Flotte in Toulon und behielten ihre Ehre bis zum Schluss.


Kreuzer

Französische Kreuzer sind sehr schnell, wodurch sie in verschiedenen Rollen eingesetzt werden können. Sie sind effektive Zerstörerjäger, können aber auch Kreuzer jagen. Sie können aufgrund ihrer hohen Brandwahrscheinlichkeit auch effektiv Brände legen, was von großem Vorteil gegenüber Schlachtschiffen ist. Allerdings ist es wichtig, vorsichtig zu sein, da Französische Kreuzer bis Stufe VII (mit Ausnahme des Stufe II Schiffs Jurien de la Gravière nicht gut gepanzert sind. Auf den niedrigeren Stufen ist es somit wichtig, die Strukturpunkte zu erhalten und größere Duelle mit anderen Kreuzern oder Schlachtschiffen zu vermeiden.

Der Stufe V Kreuzer Émile Bertin hat Zugriff auf das Verbrauchsmaterial Hydroakustische Suche und die Torpedoreichweite ist auf 9 km erhöht. Diese Reichweite bleibt auf allen nachfolgenden Stufen gleich. Der Stufe VI Kreuzer La Galissonière und das Permiumschiff De Grasse sind die ersten Schiffe, welche die verbesserte Version des Verbrauchsmaterials Motorboost besitzen. Während dieses aktiv ist, erhöht sich die Geschwindigkeit des Schiffes um 15-20%. Alle französischen Kreuzer ab Stufe VI können die Standard- und die Premiumversion dieses Verbrauchsmaterials verwenden. Ab Stufe VI sind diese Kreuzer außerdem in der Lage, das Verbrauchsmaterial Defensives Fla-Feuer anstelle der Hydroakustischen Suche zu nutzen. Die Flugabwehr der französischen Kreuzer ist nicht sehr stark, weshalb der Einsatz des Defensiven Fla-Feuers gut überlegt erfolgen sollte um sicherzustellen, dass gegnerische Flugzeuge ihre Bomben und Torpedos nicht präzise abwerfen können.

Mit bis zu 110 mm Panzerung auf Stufe VII ist die Algérie der erste schwere französische Kreuzer. Mit der zusätzlichen Panzerung sind die höherstufigen französischen Schiffe in der Lage, einen Treffer zu verkraften, allerdings sollte man sich nicht allein auf die Panzerung verlassen. Korrekte Positionierung, Ausweichmanöver und das Nutzen von Deckung sind Taktiken, welche das Überleben von französischen Kreuzern während des Gefechts ermöglichen. Der Stufe X Kreuzer der Franzosen ist die Henri IV. Dieser Kreuzer ist ein beeindruckender Gegner. Wenn das Verbrauchsmaterial Motorboost aktiv ist, kann die Henri IV eine Geschwindigkeit von 43,9 Knoten erreichen, was schnaller ist als die meisten Zerstörer. Die Henri IV besitzt Hauptgeschütze mit einem Kaliber von 240 mm und 12,3 Sekunden Nachladezeit. Diese Geschütze besitzen gute Granatenflugbahnen und -geschwindigkeiten, was eine gute Genauigkeit bis zur maximalen Reichweite von 19,08 km ermöglicht. Wenn benötigt, kann die Henri IV einen Teil ihrer Strukturpunkte mit dem Reparaturteam wiederherstellen.

Schlachtschiffe

Das einzige französische Schlachtschiff, das derzeit im Spiel ist, ist das Premiumschiff Dunkerque. Mit einer Maximalgeschwindigkeit von 29,5 Knoten ist die Dunkerque ein für Stufe VI sehr schnelles Schlachtschiff. Sie verfügt außerdem über eine exzellente Ruderstellzeit von 14 Sekunden, welche noch verbessert werden kann. Ihre komplett nach vorne ausgerichtete Hauptbewaffnung besteht aus zwei Türmen mit je vier 330 mm Geschützen. Die Dunkerque hat eine maximale Feuerreichweite von 18,5 km, welche durch Verwendung des Verbrauchsmaterials Aufklärungsflugzeug erhöht werden kann. Aufgrund des Aufbaus ihrer Bewaffnung ist es ratsam, Nahkämpfe zu vermeiden. Sie ist außerdem sehr wendig, jedoch macht ihre Länge sie zu einem einfachen Ziel für Torpedos.

Die Dunkerque ist aufgrund ihrer Geschwindigkeit, Manövrierbarkeit und ihrer mittelgroßen Geschütze gut geeignet, um Kreuzer zu jagen. Um im Gefecht die besten Ergebnisse zu erzielen, sollte man vermeiden, dem Gegner zu nahe zu kommen. Zu Gegnern mit großkalibrigen Geschützen sollte man sich mit dem Bug voran positionieren, um größere Schäden zu vermeiden. Die mittelgroßen Geschütze können es erschweren, gut gepanzerte Ziele mit Panzerbrechender Munition (AP) zu durchschlagen. Wenn diese Munition keine Schäden anrichtet, sollte man nicht zögern, auf HE zu wechseln um damit Feuer zu legen!

Schlachtschiff

Ship_PFSB103_Turenne.png
III Turenne
Ship_PFSB506_Dunkerque_1940.png
VI Dunkerque Dublonen
Ship_PFSB107_Lyon.png
VII Lyon
Ship_PFSB108_Richelieu.png
VIII Richelieu
Ship_PFSB508_Gascogne.png
VIII Gascogne Dublonen
Ship_PFSB109_Alsace.png
IX Alsace
Ship_PFSB518_Jean_Bart.png
IX Jean Bart Dublonen