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Vampire

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HMAS Vampire — Royal Australian Navy HMAS Vampire Tier III Zerstörer.

Der Zerstörer wurde am 10. Oktober 1916 bei der Werft J. Samuel White and Company in Cowes auf der Isle of Wight auf Kiel gelegt und lief am 21. Mai 1917 als Wallace vom Stapel. Im Juli 1917 erfolgte die Umbenennung in Vampire und am 22. September 1917 wurde das Boot in den aktiven Dienst bei der britischen Royal Navy übergeben. Versuchsweise wurden auf der Vampire 3-fach-Torpedorohrsätze eingebaut, so dass sie im Unterschied zu ihren Schwesterschiffen sechs statt vier Torpedorohre hatte. Nachdem sie bis zum Ende des Ersten Weltkriegs in der Nordsee eingesetzt worden war, folgten in der Nachkriegszeit und in den frühen 1920er Jahren Einsätze in der Ostsee und im Mittelmeer. Zuletzt lag sie als Reservezerstörer in Malta.

Am 11. Oktober 1933 wurde die Vampire zusammen mit den Zerstörern Vendetta, Voyager, Waterhen der Admiralty V- und W-Klasse und dem etwas moderneren Flottillenführer Stuart in Portsmouth zur Australischen Zerstörerflottille zusammengefasst und der Royal Australian Navy übergeben, um die bisherigen sechs australischen Zerstörer zu ersetzen, die aus Altersgründen verschrottet wurden. In Australien angekommen, wurde der Zerstörer im Januar 1934 außer Dienst gestellt und der Reserveflotte zugeteilt, in der er zuerst in Sydney in Reserve lag und dann ab 1936 als Depotschiff in der Marinebasis HMAS Cerberus (Flinders Naval Depot) eingesetzt wurde. Am 11. Mai 1938 wurde die Vampire wieder für den aktiven Dienst reaktiviert.